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Løkken an der dänischen Westküste

Unterwegs im Land des Glücks „Dänemark“, haben wir von einem Ort gehört, wo Fischerboote an den Strand gezogen werden, eine der größten Wanderdünen Europas „wandert“, der Weg zum Strand zur Mutprobe werden kann und ein alter Leuchtturm von der Wanderdüne „Rubjerg Knude“ bereits vollständig bedeckt war und jetzt wieder frei ist. Das interessiert uns! Auf an die dänische Westküste, auf nach Løkken!

Unser Ziel ist der Campingplatz Gl. Klitgaard Camping & Cottages. Ein Inhabergeführter Campingplatz, der für Familien und Naturbegeisterte viel zu bieten hat. Direkter Strandzugang, Streichelzoo, weitläufige Anlage, Pool, Kinderspielbereiche und vielseitiges Unterhaltungsprogramm. Eine tolle und abwechslungsreiche Ferienanlage, die keine Wünsche offen läßt.

Wer mehr über den Campingplatz erfahren möchte, kann mich beim Videorundgang über die Anlage begleiten. Hier geht´s zum Video >>>>

Zurück zu unserem Abenteueraufenthalt. Unser erstes Ziel soll der Strand sein. Das Meeresrauschen der Nordsee ist bis zu unserem Campingmobil zu hören. Vom Campingplatz führt ein direkter Weg zum Kliff. Rechts Pferde, links Kühe, nähern wir uns dem feinen Sand, den Dünen und dem atemberaubenden Kliff.

Bunt und beeindruckend

Oben am Kliff hat man einen ganz besonderen Blick auf die Nordsee, das Kliff und den Strand, der über eine art „Hängeleitertreppe“ zu erreichen ist. Nichts für schwache Nerven, Kinderwagen oder Unsportliche. Aber auch wenn man nicht an den Strand will, ist der Platz auf jeden Fall einen Besuch wert. Wir waren zu verschiedenen Tageszeiten dort und haben Euch mal ein paar Eindrücke im Bild festgehalten. Besonders zum Sonnenuntergang und bei ruhiger See kam ein bißchen Karibik-Feeling bei uns auf.

Rubjerg Knude

Ein paar Kilometer weiter Richtung Norden warten schon die nächsten beiden Abenteuer.
Die megagroße und sehr aktive Wanderdüne Rubjerg Knude und der Leuchtturm direkt am Kliff, der vor wenigen Jahren komplett im Sand der Düne verschwunden war und heute für Besucher wieder geöffnet ist.

Wir beschlossen, nicht mit dem Auto sondern „die paar Kilometer“ zu Fuß zum Leuchtturm zu laufen. Eine ziemliche Fehleinschätzung, wie sich herausstellte. Die Strecke zog sich immer mehr und wurde immer länger. Das markante Ziel vor Augen, erreichten wir dann 1,5 Stunden später die riesige Wanderdüne.

Auf der Düne beginnt dann auch der schmerzhafte Teil des Weges. Jedenfalls dann, wenn Ihr über die Dünen zum Leuchtturm geht und ein starker Wind die Millionen Sandkörner in Minigeschosse verwandelt, vor denen man sich nicht schützen kann. Ein 40 minütiges Gratis-Peeling beim Wandern über die Dünenhügel.

Tipp: Wenn Ihr die Düne und den Leuchtturm besuchen wollt, fahrt am besten mit dem Auto, Wohnmobil oder Zweirad bis zum Parkplatz direkt an der Düne und spart Euch eine mehrstündige Wanderung auf recht undurchsichtigen Wegen oder an Hauptstraßen entlang.

Angekommen am ehemaligen Leuchtfeuer, reihten wir uns in die zahlreichen Besucher des Turms ein, um über die massive Eisentreppe zur Turmspitze zu steigen. Im dunklen Turm sind einige Fensterluken vorhanden, die schon einmal einen wunderschönen Blick nach draußen ermöglichen.
Der Ausblick auf der Turmspitze ist atemberaubend und nur zu empfehlen.

Allerdings werdet Ihr den Turm an dieser Stelle, direkt am Kliff nicht mehr besteigen können, da er einige Wochen später umgezogen ist. In einem medialen Spektakel, über das auch weltweit berichtet wurde, konnte der Turm um 70 Meter versetzt werden, um ihn vor dem Absturz ins Meer zu schützen.

Løkken

Nächster Tag, nächstes Abenteuer. Mit dem Fahrrad geht´s nach Løkken. Unbedingt wollen wir die Fischerboote sehen, die hier zum „Parken“ an den Strand gezogen werden. Ungefähr 5 Kilometer vom Campingplatz entfernt liegt das einladende Fischerdorf. Hier könnt Ihr wunderschön flanieren, Einkaufen und das bunte Treiben in den Fußgängerzonen und Einkaufsstraßen genießen. Auf dem Weg zum Strand lernen wir viele neue Produkte und Marken kennen.

Der Strand ist bei Surfern und Wellenreitern sehr beliebt. Und als wir in die Nähe der Mole kommen, die vom Strand ins Meer ragt, wissen wir auch warum. Guter Wind und schöne Wellen. Ideale Bedingungen.

Uns Jungs lockt an diesem Nachmittag ein ganz anderes Wassersport-Abenteuer. Die Mole, die vom Strand ca. 250 Meter ins Meer ragt und den starken Wellen trotz, übt auf uns eine ganz besondere Faszination aus. Also hin da, egal wie nass wir werden. Ein äusserst erfrischendes Vergnügen für unsere Kleidung und unser Fotoequipment. Aber auch ganz besondere Vater-/ Söhne Momente.

Nass bis auf die Knochen fahren wir mit unseren Rädern zurück um Campingplatz. Rundum ein gelungener Aufenthalt hier in der Region, den wir gerne auch verlängert hätten. Aber unser nächstes Ziel wartet schon auf uns. Wir wollen ganz nach oben in Kontinental-Europa. Dort soll eine Landzunge ins Meer ragen, wo wir mit einem Bein in der Nordsee und mit dem anderen Bein in der Ostsee stehen können. Von diesem Ort berichten wir in einem der nächsten Blogbeiträge.

Bis die Tage, bleibt glücklich,

Euer RDMC….;-)

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